Fotoarbeiten, Bildinstallation, Mixed-Media-Arbeiten. Präsentation Hanno Stück
Fotoarbeiten, Bildinstallation, Mixed-Media-Arbeiten. Präsentation Hanno Stück
Atelier & Kunstraum  BILDFLÄCHE, Braunschweig, Pestalozzistraße 17
 
 
Hauptsächlich auf Malerei ausgerichtet arbeite ich mit Bildinstallation, Collage, Montage oder Fotoarbeit; solange ich in die Malerei nicht ganz und gar einzutauchen vermag, nutze ich (vorübergehend) auch andere Medien für meine Ideen.
Auch in der Sprache finde ich für diese Widerhall und Nachklang. Bezüglich der Titel etwa fallen mir neben deutschen Wendungen auch spanische ein, die mir zudem näher gehen als etwa angloamerikanische und die Kehrseite meiner Arbeit als Künstler, meine Tätigkeit als Psychologe bindet mich geradezu an rationale Analyse und das Medium der Sprache. 
Konzeptuelle Überlegungen sind für mich so etwas wie gedankliche Schnittstellen und haben in meiner Atelierarbeit zunehmend Gewicht bekommen.

Einer meiner früheren Ausstellungen gab ich den Titel "Pirschen und Träumen". Aufspüren und verdichten von Vorstellungen in einem sehr subjektiven Sinne. 
Kompositionen, für die ich z.B. aus der Baumkrone gepflückte ASTRUTEN verwendete oder in die ich Holzstücke bzw. Folienmaterial etc. einbaue, lassen bisweilen an ein Spiel mit Maskierungen denken. 
Wo sich meine Bildkontexte zu figurbezogenen Fragestellungen verdichten, verweisen die Charaktere eher auf assoziative und chiffrenartige Zusammenhänge als auf historische Kontexte. 
 
Am liebsten wäre ich im Stande Kunst zu schaffen, ohne mich zu wiederholen, was jedoch schon verhindert wird, wenn die Bildsprache, welche sich letztlich entwickelt, Wiederholung mit sich bringt. Kunstwerke sind für mich daher vor allem markante Einzelstücke, die auch losgelöst von allen konzeptionellen Ursprungsbedingungen wirken.
Meine Bilder erscheinen mir dabei dennoch in einem größeren Zusammenhang wie ein “innerer summender Kreis”.
 
“Jetzt scheinen die Dinge nicht so klar, wie gestern noch gedacht…”.  Auch mein Erleben von Unklarheit ist ein spannender Aspekt,  den ich in meinem Bildschaffen immer wieder aufgreife.  Äußere Vorbilder spielen dabei für mich eine eher untergeordnete Rolle.
 
Nicht immer stark genug mit anderen vernetzt, bin ich aber von dem Gedanken bewegt, meine Bilder ins Helle zu stellen, sie nicht nur ins physische Licht zu bringen, sondern auch in das geistige Licht, ins Bewusstsein des Betrachters, suche Diskurs und Abklärung und nutze Möglichkeiten, mich an ein Publikum zu wenden.

Der seidene Faden jedoch, an dem Aura und Wert eines Kunstwerkes hängen, bleibt bei aller Vielschichtigkeit der Malerei ganz dem Sehen verbunden und “wie es gemeint war”, ist doch am Ende wieder völlig egal – „jenseits des Paradieses“ der Kunst.
 
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