Referenzen • Design & Fotografie
Referenzen • Design & Fotografie
Den Anfang machte die Musik. Die Plattencover der Lieblingsbands. Hausaufgabenbücher überzogen mit nachgemalten Logos. Dann gab’s die erste Gitarre und kurz darauf die erste eigene Band. Zwar wurde das mit dem Berufswunsch “Rockstar” nix, dafür fand ich auf diesem Weg eine zweite Leidenschaft: Die Gestaltung. 

2009 habe ich mein Diplom in Kommunikationsdesign an der HBKsaar gemacht.
Die Ausbildung an einer Kunsthochschule mit vielen Freiheiten und fließenden Grenzen zwischen den verschiedenen Fachrichtungen war extrem wertvoll. Hier konnte ich meine Vielfältigkeit entdecken. Man wurde ermutigt sich auszuprobieren; seine Stärken und Schwächen kennen zu lernen; was einen begeistert und deshalb anspornt, besser zu werden. Erst Zeichnen, das Feeling für‘s Layouten, die Detailverliebtheit und Bedeutung guter Typografie, dann das Erlernen von Drucktechniken wie Siebdruck und Radierung. Und dazu auch noch in die medial entgegengesetzte Richtung: Videoschnitt und Post Production. Wegen Musikvideos und David Fincher.  ( vimeo.com/markkkraemer )

Die Grundlage meiner recht früh entdeckten “Berufung”, ist die Fotografie. Sie war bereits das Steckenpferd meines Großvaters, welches er an meinen Vater weiter gab. Spätestens mit 16, als ich bei Deamon’s Jaded Passion (der oben angesprochenen ersten Band) einstieg, hatte ich regelmäßig eine Kamera dabei. 
Die Hardcore-Subkultur mit ihrem DIY-Spirit war spannender, lehrreicher und beflügelnder als das Gymnasium. Als wir uns irgendwann 1997 mit dem befreundeten Drucksetzer Tim Pletscher zusammen an seinen Mac saßen, er Photoshop öffnete und wir die mitgebrachten handgeschriebene Texte und Zeichnungen, mit Live-Fotos und Mikroskopaufnahmen aus einem Bio-Buch, zum Artwork unserer ersten CD werden ließen, öffnete sich eine Tür für mich. Zu einem Universum voller ungeahnter Möglichkeiten.
Die Faszination darüber, was man aus Bildern und anderen Zutaten, wie Schrift, Texturen und/oder Handgefertigtem, im Labor von Adobe alles erschaffen kann, lässt mich bis heute nicht los und hat mich letzten Endes zum Designer und vielleicht auch ein bisschen zum Künstler werden lassen. 

Integrität. Authentizität. Schwere Worte – nicht nur beim Aussprechen, sondern auch für einen Text wie diesen. Worte, deren Bedeutung mir allerdings sehr wichtig ist, nach denen ich lebe und die sich deshalb auch in meiner Arbeit widerspiegeln. 
Ich versuche immer etwas Organisches in meine Gestaltung einfließen zu lassen. Klinisches, steriles, übermäßig cleanes Design ist nicht mein Ding. Aber ganz klar: Meine Abneigung gegenüber geraden Linien und einer klaren, schnörkellosen Struktur konnte ich in den ersten Jahren Selbstständigkeit ablegen. Zwar fühle ich mich noch immer wohler, wenn ich einer weißen Fläche einige Partikel Staub, Korn oder Kratzer hinzufügen darf, aber weiß dafür auch heute, dass man es mit den Details nicht unbedingt übertreiben sollte.
Das Wachsen und Erwachsenwerden. Den Mittelweg zu schätzen und zu suchen lernen.

Generell: Neugierde. Etwas Neues kennenzulernen, treibt mich genauso an, wie der Ehrgeiz, selbst etwas zu bewegen, zu kreieren, zu erschaffen. 
Unter anderem deshalb habe ich mich direkt nach meinem Abschluss dazu entschlossen den Weg der Selbstständigkeit einzuschlagen, und scheue mich auch heute nicht vor Herausforderungen.

Ich bin deshalb jeder Zeit offen für Anfragen in den folgenden Bereichen:

• Grafik-, UI- und Webdesign     
   
• Corporate Design und Branding     
   
• Konzeption, Layout und Art Direction

• Fotografie und Retusche       

• Digitale Bildbearbeitung, Montagen und Illustration

• Musik Artwork und Merch-Gestaltung     
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